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Neues aus Beimerstetten

Autor: Silke Merk
Artikel vom 22.12.2021

Frohe und besinnliche Weihnachten und ein gutes, gesundes und zufriedenes Jahr 2022!

Liebe Mitbürger*innen und Mitbürger,

wieder geht ein Jahr zu Ende und wir freuen uns auf ein paar gemeinsame Tage im Kreise der Familie.
Was war das wieder für ein Jahr – geprägt war es von Hoffnung darauf, die Pandemie hinter uns zu lassen. So schnell wurde noch nie ein so wirksamer Impfstoff entwickelt – zuerst war er knapp, dann wurde er sogar mit einer „Belohnungswurst“ an fast jeder Ecke angepriesen. Der Sommer war fast unbeschwert, viele geimpft und niedrigen Infektionszahlen.
Den Ernst der Lage haben wohl noch nicht alle erfasst. So haben wir ein Jahr später zwar die Werkzeuge zur Bekämpfung der Pandemie in der Hand; die Impfung nutzten aber zu wenige und dass „Boostern“ aktuell notwendig ist, hat sich leider noch nicht genügend verbreitet.
Bitte lassen Sie sich impfen!
Erst-, Zweit- und Booster- (Dritt-) retten Leben bzw. reduzieren das Risiko. Das genügt noch nicht? Die Impfung ist sehr sicher und durch eine hohe Impfquote können wir endliche alle ein Stück Freiheit zurückerhalten. Auch die Mitbürger*innen, welche auf Intensivstationen arbeiten, wären Ihnen für Ihre Impfbereitschaft dankbar. Ich persönlich halte es für wichtig, dass sich viele impfen lassen und habe mich natürlich ebenfalls impfen lassen. Damit möchte ich meine Familie, mein ganzes Umfeld und nicht zuletzt mich selbst schützen. Vielfach haben andere Arzneimittel ein viel höheres Risiko an Nebenwirkungen und m.E. die Erkrankung an Covid ebenso. Ich möchte dazu beitragen, dass meine Familie, Sie und auch ich wieder „normaler“ leben können. Sie auch? Dann bin ich Ihnen dankbar. Sie nicht? Das finde ich sehr schade und ich möchte Sie bitten und auffordern, sich solidarisch gegenüber unserer Gesellschaft zu verhalten. Wenn Sie sich jetzt noch zur Impfung umstimmen lassen, hätte diese Größe auch meine volle Anerkennung.
Diskussionen mit Impfverweigerern bzw. den noch Unentschlossenen eignen sich dafür, dass gute Freunde sich massiv streiten oder Familien sich spalten können. Schade, da die Wertung und Anerkennung von Fakten dabei so hilfreich wäre. Wir alle fiebern wieder dem „normalen“ Leben entgegen und sind jedem dankbar, der seinen Teil dazu beiträgt.
Mein besonderer Dank möchte ich folgenden Personen sagen:
o    Dem Gemeinderat für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in dieser besonderen Zeit.
o    Den Grundschul- und Kindergartenleitungen, welche alle Maßnahmen sehr gut umgesetzt
      haben und mit viel Mühe für eine bestmögliche Kommunikation mit den Eltern gesorgt haben.
      Frühzeitig wurden umfangreiche Testverfahren für Beschäftigte und Kinder umgesetzt.
o    Den Eltern für die Geduld und das Verständnis bei den pandemiebedingten Einschränkungen in
      der Betreuung.
o    Den Verantwortlichen in den Kirchen, Vereinen und Organisationen für den großen Einsatz und
      die nervenaufreibende Aufarbeitung der vielen kurzfristigen Vorgaben und die Hilfe an
      diejenigen, die sie dringend benötigten.
o    Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde für den großen Einsatz in den
      unterschiedlichen Bereichen in der Kinderbetreuung, dem Bauhof, den Reinigungskräften und
      der Verwaltung u.a. mit Wochenend-/Feiertagsdiensten.
o    All den Mitbürger*innen, die Menschen mit Wort und Tat helfen und unterstützen und somit für
      eine gute Dorfgemeinschaft sorgen.

Trotz allem konnte im Jahr 2021 einiges bewegt werden. Hier ein kleiner Auszug:
•    Baumaßnahme Bernstadter Straße / Vordere Straße
Ein neuer Standort für das Pflegeheim wurde gefunden und im Jahr 2021 wurde das komplette Umfeld zur Erschließung hergestellt. Breitband wurde ebenso verlegt, wie ein neuer Kanal zur Lösung von Engstellen und auch die Wasserleitung wurde ausgetauscht. Der Ortseingang wurde neu gestaltet, wo dann nach Fertigstellung des Pflegeheims die zulässig Geschwindigkeit auf 30 reduziert werden kann. Ein Projekt mit großer Beeinträchtigung, Kosten von über 1 Mio. € aber auch zukunftsfähigen Lösungen.

•    Digitalisierung an der Grundschule
Die Schule wird digitaler. Im Sommer wurden Convertib-les (Art Laptop) für zwei Klassen angeschafft. Ferner wur-den notwendige Verkabelungen vorgenommen und noch vor Weihnachten „Whiteboards“ (digitale Tafeln) montiert.

•    Betreuung an der Grundschule
Nachdem der KERNI-Verein nicht mehr weitergeführt werden konnte, musste die Gemeinde die Kernzeitbe-treuung mit der Nachmittagsbetreuung organisatorisch zusammenführen und Gebühren im Austausch mit den Eltern neu kalkulieren. Um die räumliche Situation zu verbessern, fand der Umzug vom Untergeschoss des „Altgebäudes“ ins Erdgeschoss beim neueren Schulge-bäude in den Sommerferien statt.

•    Sanierungsgebiet die Zweite
Nachdem das Sanierungsgebiet „Beimerstetten - Ortskern“ nach 11 Jahren abgeschlossen wurde, ist es tatsächlich gelungen, Fördermittel für ein weiteres Sanierungsgebiet „Bahnhofstraße - Ortskern“ zu erhalten. Die jahrelange erfolgreiche Arbeit in der Umsetzung vieler Projekte wurde seitens des Landes durch die Neuaufnahme honoriert.

•    Umgehungsstraße
Im Sommer begann das Planfeststellungsverfahren. Alle konnten ihre Stellungnahmen abgeben. Ein wichtiger Schritt in Richtung Bau der Umgehungsstraße ist erfolgt. Im Jahr 2022 werden die Ergebnisse vorgestellt.

•    Radweg zwischen Beimerstetten und Butzen
Der Gemeinde Beimerstetten wurde die Planung für den Radweg in Richtung Norden übertragen und eine zeitnahe Umsetzung auf Kosten des Landes zugesagt.

•    Bahnsteigumbau
Lange hat es gedauert und jetzt geht es zügig voran. An Ostern 2022 soll der neue Bahnsteig in Betrieb gehen.

•    Friedhof – Veränderungen
Weitere Bestattungsformen wurden beschlossen, in einer Satzung festgehalten, Gebühren neu kalkuliert und größ-tenteils bereits umgesetzt.

•    Wahlen
Eine Landes- und Bundestagswahl wurde in gewohnter Weise unter den besonderen Umständen engagiert abgewickelt.

•    Gewerbegebiet Filde wird bebaut
Weitere Gewerbebetriebe siedelten im Gewerbegebiet an und der neuen „Netto“-Markt ging in Betrieb.

Zum Jahresende und für 2022 wünsche ich mir, dass wir zusammenhalten, diejenigen Hilfe erhalten, welche Sie brauchen und Solidarität nicht nur eine Worthülse ist, sondern durch verantwortungsvolles Handeln gelebt wird.
Besinnen wir uns an den Weihnachtsfeiertagen und starten wir optimistisch und zuversichtlich mit großer Hoffnung in ein gutes neues Jahr 2022. Dafür wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute.
Ihr

Andreas Haas, Bürgermeister

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